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Gratis ins Museum #4sqFF

Seit Oktober pflegt foursquare den #4sqFF als Pendant zum #FollowFriday auf Twitter und will damit wohl die Nutzung und das Erstellen der Listen vorantreiben. Sie sind nicht nur für den iPhonemonopolen Radar sinnvoll, sondern erlauben dem Benutzer auch eine spezifische Gruppierung von Orten. Unternehmen erstellen Listen als Brand und erscheinen damit auf den darin enthaltenen Venue’s.

Als langjähriger Raiffeisenbank Kunde habe ich erst vor kurzem von folgendem Angebot erfahren:

Raiffeisen-Mitglieder halten mit dem Museumspass den Schlüssel zu spannenden und unterhaltsamen Welten in der Hand. Weisen Sie als Raiffeisen-Mitglied einfach ihre persönliche Maestro-Karte, MasterCard oder Visa Card der Raiffeisenbank vor. Damit haben Sie zusammen mit bis zu fünf Kindern unter 16 Jahren freien Eintritt in über 450 attraktive Schweizer Museen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ihre Kinder, ihre Enkel, Patenkinder oder deren Spielkameraden mitnehmen. Gegen Vorweisen ihrer persönlichen Maestro- oder Kreditkarte von Raiffeisen erhalten Sie 50% Ermässigung auf den Museumseintritt für das Verkehrshaus in Luzern. Bis zu zwei Kinder unter 16 Jahren begleiten Sie zudem gratis. Wenn Sie am gleichen Tag auch das Filmtheater besuchen, erhalten Sie eine Ermässigung auf Tickets für das Tagesprogramm.

Eigentlich optimal für ein Usecase, welches zum Einen aufzeigt, dass solche Listen auch entstehen dürfen, zum Anderen aber auch, dass Listen und Tips sofort ohne Verzögerung oder Preview Modus, live sind!

So erscheint der Titel und die Brandpage verlinkt auf der foursquare Venuedetail Seite, sichtbar für die ganze Welt.

Das Listenbild kann demnach als Banner dienen und auch „feindliche“ Übernahmen provozieren. Sinnvollerweise werden damit jedoch Besonderheiten und hilfreiche Tips geteilt. Biermarken pflegen eine Liste der Ausschankstellen, Tankstellen der gebotenen Dienstleistungen, Zeitung von Verkaufsstellen oder Grossverteiler mit Aktionen. Die Benutzer können dem Brand, also dem Ersteller der Liste folgen oder lediglich der einen interessanten Liste. Mobile in der App werden Listentips von Freunden oder gefolgten Unternehmen gewichtiger angezeigt und je nach Einstellung gar gepusht.

Optimalerweise, da mit weiterem Aufwand verbunden, hinterlässt der Brand auch einen Tip, welcher dann in der Liste angezeigt wird. Diesem kann mit einem Bild mehr Ausdruck und mit einem Link mehr Tiefe verliehen werden. Die Brandpage auf foursquare.com zeigt die Liste mit dem vordefinierten Bild und einer Aufzählung einiger darin enthaltenen Orte. Die Listenseite zeigt das Bild quadratisch verkleinert und mit einer zusätzlichen Beschreibung. Diese Startseite kann über Email, foursquare, Facebook oder Twitter mit Freunden geteilt werden. Im Gegensatz zu einer Benutzerliste, kann eine Unternehmensliste nur vom Branduser bearbeitet werden. Der Branduser ist aber auch dazu gedacht, den Account in einem Unternehmen geteilt bewirtschaften zu können.

Bis alle 450 Museen dieser Beispielliste erfasst, gemerged und bereinigt sind werden wohl noch ein paar Tage vergehen. Museen haben ihre Venue’s noch nicht geclaimed und die Daten dem entsprechend. Vielleicht wird auch die Raiffeisenbank selbst auf foursquare aktiv, einen Raiffeisen Account gibt es schon. Der offizielle Twitteraccount @Raiffeisen_ch ist jedoch nicht als Brandpage verknüpft.

 

Der schon lange vorhandene, aber wenig implementierte „Save to foursquare“ Button kann ein Unternehmen auf der Website platzieren und damit dem Besucher die Partizipation anzeigen und zum Folgen der Liste motivieren. Zum Erstellen der Liste kann das neue Bookmarklet oder Chrome Extension auch ausserhalb der foursquare Seiten verwendet werden.

 

Wievielen Listen und Unternehmen folgst Du auf foursquare?
Wieviele Listen und für welchen Zweck pflegst Du sie?

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